Ausflüge in die Natur – Herbst

Während unserer Ausflüge sind wir auch immer auf Fotosafari. Hier ein paar Schnappschüsse aus der Natur in der Galerie.

Nützliches gibt es hier…

Wozu hat man diese nützlichen Dinge?

 

In Rauma – Finnland

In der vorläufigen neuen Heimat angekommen – rauma

Unser Start hier in Rauma war gut. Nach einer Woche Unterbringung im Gästehaus konnten wir in unsere Wohnung umziehen. Da wir ja nur die Sachen hatten, die im Auto mitgereist sind, war der Umzug an einem Nachmittag erledigt. Wir haben eine möblierte 2-Raum-Wohnung bezogen. Die Kleinigkeiten, die eine Wohnung gemütlich und behaglich machen, kamen mit den Sachen, die uns die Spedition brachte. Unser Kartons waren schnell ausgepackt und für die Sachen ein Platz gefunden und eingeräumt. Ich bin froh, dass die Menschen hier fast alle gut englisch sprechen. Mit dem Finnischen…. das wird wohl noch eine Weile dauern. Aber der  Kurs läuft. Bei der Gelegenheit werde ich auch mein Englisch trainieren und einen Kurs absolvieren. Meine Freundin ist Französin und wir sprechen beide brauchbares Englisch (ich kein Franzöisch- sie kein Deutsch) – kommen jedoch langsam an unsere Grenzen. Und Frauen brauchen ja bekanntlich ein paar Worte mehr, um ein wenig über ‚dies und das‘ zu reden. 🙂

Angekommen – Teil 2

„Fähr – reisen“ und Ankunft in Suomi

Eine angenehme Überfahrt liegt hinter uns und ich bin dankbar für die ruhige See.
Die Fähre „Finnmaid“ brachte uns nach Helsinki. An Bord war alles gut organisiert und wir konnten entspannen und die Zeit genießen. Wir verbrachten zwei Nächte an Bord und fuhren morgens gegen 10 Uhr in Helsinki in den Hafen ein. Bereits während des Frühstücks zeigten sich schon viele kleine Inseln und die Möwen zogen ihre Begrüßungsrunden an Deck.
Als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen und Rädern hatten fuhren wir mit unserem Auto sofort weiter in Richtung Westfinnland.

 

Unser Reisetagebuch – in vielen Teilen

Reisetagebuch – Teil 1

Was nimmt man mit, wenn man für eine längere Zeit in ein anders Land geht?

Diese Frage hatte ich mir oft gestellt. Ich hatte keine klaren Vorstellungen und wußte auch nicht, was mich erwarten würde. Mein Mann war schon in Finnland und wußte ungefähr, was wir brauchen könnten und was wir lieben werden. Schließlich weiß er ja sicher, was uns lieb und wichtig ist. Er hatte mir in Vorbereitung auf die Zeit zusätzlich Links zur Recherche im Internet empfohlen und so habe ich gelesen, wie das Wetter werden kann (wir sind ja mindestens einen Zyklus der 4 Jahreszeiten dort), wie man dort lebt und was es zu beachten gibt. Es hat mich wirklich sehr entspannt und so bin ich offen für alles in unser Abenteuer gestartet.

Mein erster Eindruck war, dass das Leben in Finnland viel entspannter und ruhiger sein wird als in Deutschland. Schließlich ist Rauma – ein relativ kleiner Ort an der Westküste, nur annähernd halb so groß wie Erlangen.

Wir haben uns keinen Stress gemacht und nur die Sachen auf eine Liste geschrieben, die wir dabei haben wollen. Diese Liste wurde über einen Zeitraum von 2 Wochen ständig überarbeitet. Posten wurden gestrichen und anderes ergänzt. Es war spannend zu erleben, was einem im Leben wichtig erscheint und auf was man verzichten kann und auch möchte. Nachdem das „was“ klar war, mussten wir festlegen, was wir „wie“ verpacken und für welchen Zeitpunkt der Reise, das „wann“ bestimmt wird. Der Termin der Ausreise war durch das Ticket für die Fähre definiert und die Spedition hatte sich zur Abholung der Sachen (50 Kartons) zu unserem Wunschtermin angemeldet. Die Reisezeit war auf 4 Tage begrenzt und danach folgt eine unbestimmte Zeit im Hotel. Die Wohnung in Finnland wird erst ausgewählt, besichtigt und dann bezogen. Gott sei Dank sind die Wohnungen möbliert, so dass es nicht gleich den Charakter einer Auswanderung annimmt. Erst danach können unsere Kartons mit unseren Sachen durch die Spedition an unsere vorübergehende Adresse nach Finnland geschickt werden. Diese wahrscheinlich 2 Wochen im Hotel waren die unsicherste Komponente in der Vorbereitung. Also – was benötige ich für 2 Tage in Lübeck. für 2 Tage auf der Fähre und für 2 Wochen im Hotel an notwendigen Sachen? Ich habe mich für den „Urlaubsmodus“ entschieden und so ging alles leichter von der Hand. Schließlich hatten wir ja erst im Mai 2 Wochen Urlaub – also genügend erlebte Erfahrung im Gepäck. Alles wurde entsprechend vorsortiert, verpackt und verstaut.(Allein das ist für eine Frau schon die erste und beinahe größte Herausforderung.) und dann ging es auf unsere große Fahrt. Garantiert wird es so sein, dass etwas im Karton verpackt ist, was seinen festen Platz im Koffer verdient hätte. Aber was soll werden, alles wird schon gut laufen. Wir ziehen ja in ein EU-Land. Was kann da schon passieren? Was fehlt, wird besorgt werden bzw. wir improvisieren.