Lappi – Sammallahdenmäki

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Das bronzezeitliche Gräberfeld im Sommer

Im Winter sah man nur Schnee und Steine im Wald. Jetzt war ich noch einmal dort, um mir die Gräber im Sommer anzusehen. Es war schön warm, die Sonne schien und die Ruhe im Wald war bemerkenswert. Es ist so angenehm, keine Geräusche außer dem Zwitschern der Vögel, dem Knacken der kleinen Äste und der trockenen Kiefernadeln unter den Füßen zu hören. Mir ist hier mal wieder bewußt geworden, wie laut unser Leben im Alltag ist. Das fängt morgens mit dem Wecker schon an 😉 und geht dann den ganzen Tag über weiter. Kaffeemaschine, Radio, Rechner, Autos usw. – das alles hören wir nicht mehr, da wir uns an diese Geräusche gewöhnt haben und diese ausblenden. Ich genieße die Ruhe hier sehr. Zeit, mal innere Einkehr zu halten.

Seht hier ein paar Fotos von diesem magischen Ort im Sommer.

Ein kleiner Abstecher nach Turku

Die Ökumenische Kunstkapelle Turku

Die Sonne lachte und ich war froh, endlich mal bei Temperaturen um die +10°C  mit meinem neuen Begleiter „Birdy“ (mein Super-Auto) den angehenden Frühling zu genießen. Da Birdy erst kurze Zeit in Finnland ist, braucht er ein wenig Orientierung in der neuen Umgebung 🙂 . Meine erste größere Tour ging nach Turku. Leider wurde das Wetter immer trüber, je näher ich nach Turku kam. Auf dem Weg zur Kapelle überquerte ich eine Brücke zur Insel. Überall waren noch Schneeberge zu sehen und der Wind pfiff heftig 🙁 . Hoffentlich wird es bald richtig Frühling *seufz*.

In der Broschüre „Turku 2016“ fand ich Informationen und Fotos zur Kapelle, die mich sehr beeindruckten und mich neugierig machten. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Hier kommen ein paar Informationen zur Kirche.
Die Kunstkapelle des Heiligen Henrik ist eine wundervolle Holzkirche auf der Insel Hirvensalo. Eingeweiht wurde die Kapelle zu Pfingsten 2005. Geplant wurde sie von Matti und Pirjo Sanaksenaho, die mit ihrem Entwurf einen Designwettbewerb gewonnen hatten. Dabei hatte dieses Projekt den Namen Ikthys, was sich auf das christliche Symbol des Fisches bezieht. Das Erscheinungsbild mit Spitzbogen ist gleichermaßen dem Aussehen eines Fisches nachempfunden. Das Gebäude ist etwa 40 Meter lang und 13 Meter hoch. Es besteht aus Kiefernholz und ist außen mit Kupfer beschichtet. Das einzige Fenster befindet sich im Altarbereich und verläuft als Band an beiden Wänden entlang. Die Glasmalereien stammen von Hannu Konola. In der Kapelle herrscht eine wundervolle Atmosphäre. Es war ein sehr schönes Gefühl in der Kapelle zu sitzen und die Stille auf mich wirken zu lassen.

Hier sind ein paar Fotos.

Endlich Sonne

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Wie habe ich die Sonne vermisst! Dabei scheint sie hier wahrscheinlich genauso oft  oder wenig wie in der Heimat. Auf jeden Fall ist die Welt mit Sonnenstrahlen schöner für mich. Hier ein paar Fotos:

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09.04.2016 – Abendspaziergang

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Seit letzter Woche haben wir jeden Abend eine Stunde für einen Abendspaziergang reserviert und diese Zeit füreinander genossen. Poroholma Beach hat sich innerhalb einer halben Woche vom Eis befreit und seit 3 Tagen sind die ersten kleinen Boote im Hafen … Weiterlesen

Ostern 2016 – Poroholma Beach in Rauma

Ostersonntag 2016 in Yytterie

Ausflug nach Yytterie Beach – dem Strand meiner Träume!

Der Nachmittag sollte uns Frauen vorbehalten bleiben und wir mussten natürlich dringend nach Yytterie Beach und nachschauen, ob das Eis endlich getaut ist. Das gefrorene Meer ist ein echtes Highlight hier. Das hatte ich bisher nur von Seen gekannt.
Wir fuhren mit dem Leihwagen meiner Freundin nach Pori und genossen diesen wunderbaren Strand. Es war unglaublich kalt, windig und das Meer war noch gefroren.
Wir konnten uns nicht satt sehen und blieben dort, bis uns die Kälte vertrieben hatte. Es war wunderbar auf den Eisschollen herumzulaufen und Fotos zu machen.

Auf dem Rückweg fragte ich meine Freundin, warum Sie den Tempomat zum Fahren nicht nutzte. Bei den Geschwindigkeiten hier in Finnland ist ein Tempomat das Geschenk schlechthin. Sie meinte, dass sie es noch nicht probiert hätte und es auch so ginge. Sie hatte dann doch probiert wie es geht und war begeistert und überglücklich damit. Ostersonntag – das erste Mal in Yytterie und die erste Autofahrt mit Tempomat! Klasse! *Kicher* Wir witzelten rum und hatten eine Menge Spaß. Kurz vor der Ausfahrt auf die Straße nach Turku fischte uns dann die Polizei raus. Verkehrskontrolle! Angeblich hätten sie einen Anruf erhalten, dass wir Schlangenlinien fahren würden. Es hörte sich nicht überzeugend an. Meine Freundin war halb so aufgeregt wie ich – obwohl ich ja nur Beifahrerin war. Fahrzeugpapiere zeigen und Führerschein und dann musste sie einen Alkoholtest machen. Beim ersten Mal ins Röhrchen blasen war es nicht ok, also noch einmal pusten. Natürlich hatte sie O % Alkohol im Blut – gehört sich so. Sie wurde noch belehrt, wie sie zu fahren hatte und wir konnten dann wieder starten. Wir sind weiter gefahren und dann meinte Sie: „Heute ist der Tag der Besonderheiten. Das erste Mal mit Tempomat gefahren und das erste Mal geblasen.“ Die Bemerkung ihrer Tochter kam sofort: “ Das kann man jetzt aber so oder so sehen.“ Und wir haben uns vor Lachen nicht mehr halten können. Ich denke, dass ich nicht erklären muss, was daran so lustig war. 🙂

Es war so ein wunderschöner Tag! Den werden wir auf jeden Fall in Erinnerung behalten!

Schaut Euch die schönen Fotos an.

 

 

Ostern 2016 in Finnland

Osterzeit – Urlaubszeit und Entspannung

Ostern war für mich eine aufregende Zeit. Freunde hatten ihren Besuch angekündigt und so hatten wir eine gemeinsame Zeit in Helsinki geplant und ein paar Tage Rauma mit Umgebung. Ich wollte allen meine Lieblingsorte zeigen und war demzufolge sehr aufgeregt. Ganz entspannt haben wir die Zeit verbracht und konnten die Ruhe hier in Finnland sehr genießen.

Helsinki war unser erster Abstecher. Bisher erlebte ich Helsinki nur auf dem Flughafen und an einem Abend anlässlich des Lux Festes im Januar 2016. Die Freude war groß, die Stadt in ihrer Schönheit zu entdecken. Eine Stadtrundfahrt hat uns schnell zu den Highlights der Hauptstadt gebracht. Besonders beeindruckt hat mich dabei die Felsenkirche. Die sollte man unbedingt sehen und fühlen. Das Wetter war nicht so einladend, um viel Zeit draußen zu verbringen. Es war nieselig, sehr windig und kalt. Trotz des Wetters haben wir  einige Damen gesehen, die nach der Sauna in einem Eisloch im Meer Abkühlung gefunden hatten. Nichts hätte mich dazu bewegen können es ihnen gleichzutun! Bibber!
Ein Ausflug zu den Festungsinseln ist ein weiterer Höhepunkt für mich gewesen. Ich habe nur einen kleinen Teil der Inseln besucht (wie gesagt, Nieselregen, Wind und Kälte). Die Inseln sind der Stadt vorgelagert und haben eine lange Geschichte zu erzählen. Man erreicht sie mit einer Fähre vom Südhafen aus. Es gibt dort viele schöne Ecken und Ateliers von Künstlern zu entdecken. Wunderbar, was alles entstehen kann und mit den Gästen geteilt wird. Ich werde auf jeden Fall wieder dorthin fahren – jedoch muss es für mich wärmer sein. Ich glaube, dass ich mir von dort eine gute Erkältung mitgenommen habe. 🙁

Samstag ging es gemächlich zurück nach Rauma. Mit die Umstellung auf Sommerzeit waren tatsächlich einige Abschnitte auf der Autobahn mit 120 km/h befahrbar. Das ist bei so einer langen Strecke eine wirklich tolle Sache. Im Winter sind die Höchst-geschwindigkeiten auf Autobahnen bei 100 km/h und auf Landstraßen bei 80 km/h. Also ist das Autofahren hier auch eine Art der „Entschleunigung“ im Vergleich zu Deutschland.  In Rauma angekommen, genossen wir den Abend bei einem tollen Essen mit speziellen Ostermenü im Restaurant „goto“ am Marktplatz von Alt-Rauma. Es war wie immer phantastisch. Sonntag zog es uns zum Poroholma Beach mit Hafen und dann zum Yytterie Beach in der Nähe von Pori. Da das Meer noch gefroren war, konnten wir auf dem gefrorenen Wasser – auf Eisschollen laufen. Es war phantastisch. Es war magisch dort.
Den Montag genossen wir in Turku. Ein Highlight war unserer Restaurantbesuch. Ein tolles Lokal mit erstklassigem Essen in einzigartigem Ambiente. Das „Tårget“ ist sehr empfehlenswert. Wir wollten „nur“ einen Kaffee zum aufwärmen trinken. Aber dabei blieb es nicht. 🙂

Mir hat das Wochenende sehr gut gefallen und ich hoffe und wünsche mir, dass es bei unserem Besuch auch Eindruck hinterlassen hat.

In den Bildergalerie könnt ihr einige Fotos von Helsinki und den Festungsinseln dazu sehen.

 

Radeln am 15. März 2016

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Meine kleine Radtour vom Poroholma Beach zum Hafen von Rauma.