Kurjenrahka Nationalpark

In Finnland gibt es zur Zeit 39 Nationalparks und weitere sind in der Planung bzw. Umsetzung. Die Fläche der Nationalparks beläuft sich zur Zeit auf 2,9 %  der Gesamtfläche Finnlands. Ein Nationalpark ist mindestens 1000 Hektar groß und für jeden zugänglich. Es ist kein Problem hier einen Nationalpark zu finden – egal, wo man sich in Finnland befindet. Man kann viel über diese Parks auf der Internetseite „Nationalparks Finnland“ nachlesen. Ein Besuch ist ein Erlebnis und für jeden könnte etwas dabei sein.

Der Kurjenrahka Nationalpark befindet sich ca. 30 km nördlich von Turku. Er umfaßt mehrere Wege und man kann sowohl Sumpfgebiete durchqueren, einen See umrunden und auch über Felsen im Wald klettern. Der Park ist auch ein Vogelschutzgebiet.
Es war wunderschön dort. Hier kommen ein paar Fotos:

Burg in Turku

Galerie

Diese Galerie enthält 13 Fotos.

Die Burg zu Turku geht auf das späte 13. Jahrhundert zurück und ist das größte erhaltene mittelalterliche Gebäude Finnlands. Die Burg besteht in ihrer heutigen Form aus einer mittelalterlichen Hauptburg und einer Vorburg. Sie liegt unweit des Hafens an der … Weiterlesen

Ein kleiner Abstecher nach Turku

Die Ökumenische Kunstkapelle Turku

Die Sonne lachte und ich war froh, endlich mal bei Temperaturen um die +10°C  mit meinem neuen Begleiter „Birdy“ (mein Super-Auto) den angehenden Frühling zu genießen. Da Birdy erst kurze Zeit in Finnland ist, braucht er ein wenig Orientierung in der neuen Umgebung 🙂 . Meine erste größere Tour ging nach Turku. Leider wurde das Wetter immer trüber, je näher ich nach Turku kam. Auf dem Weg zur Kapelle überquerte ich eine Brücke zur Insel. Überall waren noch Schneeberge zu sehen und der Wind pfiff heftig 🙁 . Hoffentlich wird es bald richtig Frühling *seufz*.

In der Broschüre „Turku 2016“ fand ich Informationen und Fotos zur Kapelle, die mich sehr beeindruckten und mich neugierig machten. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Hier kommen ein paar Informationen zur Kirche.
Die Kunstkapelle des Heiligen Henrik ist eine wundervolle Holzkirche auf der Insel Hirvensalo. Eingeweiht wurde die Kapelle zu Pfingsten 2005. Geplant wurde sie von Matti und Pirjo Sanaksenaho, die mit ihrem Entwurf einen Designwettbewerb gewonnen hatten. Dabei hatte dieses Projekt den Namen Ikthys, was sich auf das christliche Symbol des Fisches bezieht. Das Erscheinungsbild mit Spitzbogen ist gleichermaßen dem Aussehen eines Fisches nachempfunden. Das Gebäude ist etwa 40 Meter lang und 13 Meter hoch. Es besteht aus Kiefernholz und ist außen mit Kupfer beschichtet. Das einzige Fenster befindet sich im Altarbereich und verläuft als Band an beiden Wänden entlang. Die Glasmalereien stammen von Hannu Konola. In der Kapelle herrscht eine wundervolle Atmosphäre. Es war ein sehr schönes Gefühl in der Kapelle zu sitzen und die Stille auf mich wirken zu lassen.

Hier sind ein paar Fotos.

Ostern 2016 in Finnland

Osterzeit – Urlaubszeit und Entspannung

Ostern war für mich eine aufregende Zeit. Freunde hatten ihren Besuch angekündigt und so hatten wir eine gemeinsame Zeit in Helsinki geplant und ein paar Tage Rauma mit Umgebung. Ich wollte allen meine Lieblingsorte zeigen und war demzufolge sehr aufgeregt. Ganz entspannt haben wir die Zeit verbracht und konnten die Ruhe hier in Finnland sehr genießen.

Helsinki war unser erster Abstecher. Bisher erlebte ich Helsinki nur auf dem Flughafen und an einem Abend anlässlich des Lux Festes im Januar 2016. Die Freude war groß, die Stadt in ihrer Schönheit zu entdecken. Eine Stadtrundfahrt hat uns schnell zu den Highlights der Hauptstadt gebracht. Besonders beeindruckt hat mich dabei die Felsenkirche. Die sollte man unbedingt sehen und fühlen. Das Wetter war nicht so einladend, um viel Zeit draußen zu verbringen. Es war nieselig, sehr windig und kalt. Trotz des Wetters haben wir  einige Damen gesehen, die nach der Sauna in einem Eisloch im Meer Abkühlung gefunden hatten. Nichts hätte mich dazu bewegen können es ihnen gleichzutun! Bibber!
Ein Ausflug zu den Festungsinseln ist ein weiterer Höhepunkt für mich gewesen. Ich habe nur einen kleinen Teil der Inseln besucht (wie gesagt, Nieselregen, Wind und Kälte). Die Inseln sind der Stadt vorgelagert und haben eine lange Geschichte zu erzählen. Man erreicht sie mit einer Fähre vom Südhafen aus. Es gibt dort viele schöne Ecken und Ateliers von Künstlern zu entdecken. Wunderbar, was alles entstehen kann und mit den Gästen geteilt wird. Ich werde auf jeden Fall wieder dorthin fahren – jedoch muss es für mich wärmer sein. Ich glaube, dass ich mir von dort eine gute Erkältung mitgenommen habe. 🙁

Samstag ging es gemächlich zurück nach Rauma. Mit die Umstellung auf Sommerzeit waren tatsächlich einige Abschnitte auf der Autobahn mit 120 km/h befahrbar. Das ist bei so einer langen Strecke eine wirklich tolle Sache. Im Winter sind die Höchst-geschwindigkeiten auf Autobahnen bei 100 km/h und auf Landstraßen bei 80 km/h. Also ist das Autofahren hier auch eine Art der „Entschleunigung“ im Vergleich zu Deutschland.  In Rauma angekommen, genossen wir den Abend bei einem tollen Essen mit speziellen Ostermenü im Restaurant „goto“ am Marktplatz von Alt-Rauma. Es war wie immer phantastisch. Sonntag zog es uns zum Poroholma Beach mit Hafen und dann zum Yytterie Beach in der Nähe von Pori. Da das Meer noch gefroren war, konnten wir auf dem gefrorenen Wasser – auf Eisschollen laufen. Es war phantastisch. Es war magisch dort.
Den Montag genossen wir in Turku. Ein Highlight war unserer Restaurantbesuch. Ein tolles Lokal mit erstklassigem Essen in einzigartigem Ambiente. Das „Tårget“ ist sehr empfehlenswert. Wir wollten „nur“ einen Kaffee zum aufwärmen trinken. Aber dabei blieb es nicht. 🙂

Mir hat das Wochenende sehr gut gefallen und ich hoffe und wünsche mir, dass es bei unserem Besuch auch Eindruck hinterlassen hat.

In den Bildergalerie könnt ihr einige Fotos von Helsinki und den Festungsinseln dazu sehen.

 

Turku – eine Reise Wert

Stadtbummel und Shoppen 😉

Nachdem uns Turku auf unserem Herbstausflug im Oktober letzten Jahres sehr gut gefallen hatte, stand ein Besuch der Stadt auf unserem Plan. Wir verbanden unseren Wochenendtrip mit einem Einkaufsbummel und wollten noch ein paar Kleinigkeiten aus dem Einkaufszentrum besorgen, das außerhalb der Stadt Turku in Raiso liegt.

Turku (schwedisch Åbo) liegt an der Südwestküste und ist die älteste Stadt in Finnland. Sie war sogar bis zur Verlegung des Regierungssitzes nach Helsinki im Jahr 1812 Hauptstadt. Heute ist die Stadt mit den ca. 183.000 € Einwohnern die sechsgrößte Stadt in Finnland. Besonders ist auch, dass Turku offiziell zweisprachig ist. Ca. 5,2 % der Einwohner sprechen schwedisch. Es gibt eine Webseite mit Informationen und Hinweisen: www.visitturku.fi – es gibt die Informationen auch in Deutsch.

Als wir im Oktober 2015 den ersten Abstecher nach Turku unternahmen, war mein erster Eindruck sehr positiv. Die Stadt hat mich mit der Lebendigkeit einer Großstadt überrascht – was hier nicht selbstverständlich ist.  Der Spaziergang am Fluß Aura erinnerte mich an die Seine in Paris und machte Lust darauf, diese Stadt näher kennenzulernen. Nun ist es endlich soweit. Turku im Winter zu besuchen ist reizvoll, aber im Frühling/Sommer gibt es viel mehr zu entdecken. Das Wetter war nicht so gut, da ein leichter Schneefall war und später Eisregen fiel. Wir sind am Fluß entlangspaziert, der auch noch gefroren war, haben die Alte historische Markthalle besucht und sind zum Dom gelaufen. Ein Highlight war, das wir am späten Samstagnachmittag die Kirche nicht besichtigen konnten, da gerade eine Hochzeit stattfand. Schade…. wir sind dann wieder weitergelaufen und dann läuteten die Glocken. Wir sind umgekehrt, um das Brautpaarzu sehen. Kein Auto, keine Kutsche.. seltsam. Dann mussten wir lachen, denn das Brautpaar wurde auf 2 Schlitten zum nahegelegenen Restaurant geschoben. Leider nicht von Rentieren gezogen ;-). Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass die Braut mit Ihrem Mann sofort nach der Trauung Schlitten fährt ;-).
Einen Lacher und viel Applaus dazu gab es auf jeden Fall.

In der Bildergalerie gibt es ein paar Fotos.