Ostersonntag 2016 in Yytterie

Ausflug nach Yytterie Beach – dem Strand meiner Träume!

Der Nachmittag sollte uns Frauen vorbehalten bleiben und wir mussten natürlich dringend nach Yytterie Beach und nachschauen, ob das Eis endlich getaut ist. Das gefrorene Meer ist ein echtes Highlight hier. Das hatte ich bisher nur von Seen gekannt.
Wir fuhren mit dem Leihwagen meiner Freundin nach Pori und genossen diesen wunderbaren Strand. Es war unglaublich kalt, windig und das Meer war noch gefroren.
Wir konnten uns nicht satt sehen und blieben dort, bis uns die Kälte vertrieben hatte. Es war wunderbar auf den Eisschollen herumzulaufen und Fotos zu machen.

Auf dem Rückweg fragte ich meine Freundin, warum Sie den Tempomat zum Fahren nicht nutzte. Bei den Geschwindigkeiten hier in Finnland ist ein Tempomat das Geschenk schlechthin. Sie meinte, dass sie es noch nicht probiert hätte und es auch so ginge. Sie hatte dann doch probiert wie es geht und war begeistert und überglücklich damit. Ostersonntag – das erste Mal in Yytterie und die erste Autofahrt mit Tempomat! Klasse! *Kicher* Wir witzelten rum und hatten eine Menge Spaß. Kurz vor der Ausfahrt auf die Straße nach Turku fischte uns dann die Polizei raus. Verkehrskontrolle! Angeblich hätten sie einen Anruf erhalten, dass wir Schlangenlinien fahren würden. Es hörte sich nicht überzeugend an. Meine Freundin war halb so aufgeregt wie ich – obwohl ich ja nur Beifahrerin war. Fahrzeugpapiere zeigen und Führerschein und dann musste sie einen Alkoholtest machen. Beim ersten Mal ins Röhrchen blasen war es nicht ok, also noch einmal pusten. Natürlich hatte sie O % Alkohol im Blut – gehört sich so. Sie wurde noch belehrt, wie sie zu fahren hatte und wir konnten dann wieder starten. Wir sind weiter gefahren und dann meinte Sie: „Heute ist der Tag der Besonderheiten. Das erste Mal mit Tempomat gefahren und das erste Mal geblasen.“ Die Bemerkung ihrer Tochter kam sofort: “ Das kann man jetzt aber so oder so sehen.“ Und wir haben uns vor Lachen nicht mehr halten können. Ich denke, dass ich nicht erklären muss, was daran so lustig war. 🙂

Es war so ein wunderschöner Tag! Den werden wir auf jeden Fall in Erinnerung behalten!

Schaut Euch die schönen Fotos an.

 

 

Ostern 2016 in Finnland

Osterzeit – Urlaubszeit und Entspannung

Ostern war für mich eine aufregende Zeit. Freunde hatten ihren Besuch angekündigt und so hatten wir eine gemeinsame Zeit in Helsinki geplant und ein paar Tage Rauma mit Umgebung. Ich wollte allen meine Lieblingsorte zeigen und war demzufolge sehr aufgeregt. Ganz entspannt haben wir die Zeit verbracht und konnten die Ruhe hier in Finnland sehr genießen.

Helsinki war unser erster Abstecher. Bisher erlebte ich Helsinki nur auf dem Flughafen und an einem Abend anlässlich des Lux Festes im Januar 2016. Die Freude war groß, die Stadt in ihrer Schönheit zu entdecken. Eine Stadtrundfahrt hat uns schnell zu den Highlights der Hauptstadt gebracht. Besonders beeindruckt hat mich dabei die Felsenkirche. Die sollte man unbedingt sehen und fühlen. Das Wetter war nicht so einladend, um viel Zeit draußen zu verbringen. Es war nieselig, sehr windig und kalt. Trotz des Wetters haben wir  einige Damen gesehen, die nach der Sauna in einem Eisloch im Meer Abkühlung gefunden hatten. Nichts hätte mich dazu bewegen können es ihnen gleichzutun! Bibber!
Ein Ausflug zu den Festungsinseln ist ein weiterer Höhepunkt für mich gewesen. Ich habe nur einen kleinen Teil der Inseln besucht (wie gesagt, Nieselregen, Wind und Kälte). Die Inseln sind der Stadt vorgelagert und haben eine lange Geschichte zu erzählen. Man erreicht sie mit einer Fähre vom Südhafen aus. Es gibt dort viele schöne Ecken und Ateliers von Künstlern zu entdecken. Wunderbar, was alles entstehen kann und mit den Gästen geteilt wird. Ich werde auf jeden Fall wieder dorthin fahren – jedoch muss es für mich wärmer sein. Ich glaube, dass ich mir von dort eine gute Erkältung mitgenommen habe. 🙁

Samstag ging es gemächlich zurück nach Rauma. Mit die Umstellung auf Sommerzeit waren tatsächlich einige Abschnitte auf der Autobahn mit 120 km/h befahrbar. Das ist bei so einer langen Strecke eine wirklich tolle Sache. Im Winter sind die Höchst-geschwindigkeiten auf Autobahnen bei 100 km/h und auf Landstraßen bei 80 km/h. Also ist das Autofahren hier auch eine Art der „Entschleunigung“ im Vergleich zu Deutschland.  In Rauma angekommen, genossen wir den Abend bei einem tollen Essen mit speziellen Ostermenü im Restaurant „goto“ am Marktplatz von Alt-Rauma. Es war wie immer phantastisch. Sonntag zog es uns zum Poroholma Beach mit Hafen und dann zum Yytterie Beach in der Nähe von Pori. Da das Meer noch gefroren war, konnten wir auf dem gefrorenen Wasser – auf Eisschollen laufen. Es war phantastisch. Es war magisch dort.
Den Montag genossen wir in Turku. Ein Highlight war unserer Restaurantbesuch. Ein tolles Lokal mit erstklassigem Essen in einzigartigem Ambiente. Das „Tårget“ ist sehr empfehlenswert. Wir wollten „nur“ einen Kaffee zum aufwärmen trinken. Aber dabei blieb es nicht. 🙂

Mir hat das Wochenende sehr gut gefallen und ich hoffe und wünsche mir, dass es bei unserem Besuch auch Eindruck hinterlassen hat.

In den Bildergalerie könnt ihr einige Fotos von Helsinki und den Festungsinseln dazu sehen.